Wie hat man sich eine Kreuzigung überhaupt vorzustellen?
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00:00:01: Wie hat man sich eine Kreuzigung überhaupt vorzustellen?
00:00:07: Eine Kreuzigung war eine sehr brutale Strafe.
00:00:10: Jesus von Nazareth erlitt sie wie viele andere gekreuzigte in seiner Zeit.
00:00:15: Jesus wurde zuerst ausgepeitscht, also gegeißelt.
00:00:19: Dabei benutzten die Römer eine Art Peitsche in die Knochenstücke oder Bleikugeln eingeflochten waren.
00:00:25: Dies führte zu schweren Verletzungen und viel Blutverlust.
00:00:29: Dann musste Jesus den Querbalken seines Kreuzes das Partibulum selbst tragen.
00:00:34: Er trug ihn durch die Stadt Jerusalem bis zum Hügel Golgotha.
00:00:39: Wegen der Geißelung war er aber zu schwach, deswegen muss ein Mann namens Simon von Cyrene den Balken für ihn tragen.
00:00:47: Auf Golgitha angekommen zog man Jesus nackt aus – man band oder nagelte ihn an den Querbilken.
00:00:59: Der Titulus Am Kreuz gab es manchmal ein kleines Sitzbänkchen, das Sedile.
00:01:06: Es verlängerte das Leiden des gekreuzigten.
00:01:10: Viele Faktoren führten zum Tod Die Schwächung durch die Misshandlungen Probleme mit dem Kreislauf und der Atmung durch das Hängen am Kreuz.
00:01:19: Manchmal brachen die Römer den Gekreuzichten die Beine um den Tod zu beschleunigen.
00:01:24: Bei Jesus war das nicht nötig.
00:01:26: Die Evangelien berichten von einem schnellen Tod nach drei Stunden gegen fünfzehn Uhr.
00:01:32: Die Anhängerinnen Jesu standen mit großem Abstand zur Kreuzigungsstelle.
00:01:37: Sie mussten Angst haben, selbst verhaftet oder getötet zu werden wenn sie zu sehr trauerten.
00:01:42: Das galt als Unterstützung des Verurteilten.
00:01:46: Normalerweise ließ man die Kreuzsichten am Kreuz hängen bis sie verwesst waren und von Tieren gefressen wurden.
00:01:52: Es gab aber Ausnahmen.
00:01:54: Im Judentum war es vorgeschrieben die Leichen an Feiertagen abzunehmen.
00:01:59: Jesus wurde im Grab eines Jerusalemeratsherren namens Josef von Arimathea beigesetzt.
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