Wie liefen der Prozess und die Verurteilung Jesu ab?

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00:00:01: Wie liefen der Prozess und die Verurteilung Jesu ab?

00:00:07: Die Kreuzigung warzt seit Jesu eine der schlimmsten Strafen.

00:00:12: Man starb sehr langsam und qualvoll, deshalb kreuzigten die Römer meistens keine eigenen Bürger.

00:00:18: Sie richteten so vor allem Sklaven freigelassene Räuber- und Piraten hin.

00:00:24: Diese Strafe sollte zeigen Passt auf was ihr tut sonst passiert euch das auch.

00:00:30: In Judea und Galilea waren die römischen Stadthalter besonders streng.

00:00:35: Sie kreuzigt nicht nur die Anführer von Aufständen, sondern auch deren Anhänger.

00:00:41: Jesus vor Nazareth wurde wahrscheinlich wegen Aufruhrs-und Hofverrats angeklagt.

00:00:47: Das bedeutet man beschuldigte ihn gegen die Römische Herrschaft zu sein und einen Aufstand zu planen.

00:00:54: Am Kreuz hing eine Tafel mit der Aufschrift Der König der Juden.

00:00:59: Damit wollten die Römer zeigen, warum Jesus hingerichtet wurde.

00:01:13: Nach den Evangelien gab es vor der Kreuzigung einen Prozess.

00:01:17: Dabei wurden Anklagen erhoben und Pontius Pilatus prüfte die Sachlage.

00:01:22: Dieser Prozess hieß Cognizio extra ordinem.

00:01:26: Das bedeutet, dass der Richter die Fakten überprüfte und dann entschied ob die Anklage berechtigt war.

00:01:32: Der Prozess und die Verurteilung von Jesus liefen nach römischem Recht ab aber es war trotzdem Unrechtsjustiz.

00:01:39: Jesus wurde zu Unrecht wegen Hochverrats verurteilt und auf grausame Weise gekreuzigt.

00:01:46: Pontius Pilatus wird oft als schwacher Richter dargestellt der von den Hohe Priester manipuliert wurde Aber das ist nicht richtig.

00:01:55: Pilatus war rücksichtslos und brutal, aber auch erfolgreich in seiner langen Amtszeit.

00:02:00: Er arbeitete gut mit dem hohe Priester Kaiafas zusammen.

00:02:04: Es ist unwahrscheinlich dass Pilatus nur eine Marionette der jüdischen Autoritäten war.

00:02:10: Vor dem Pessachfest rechnete Pilatus mit Unruhen und ließ deshalb viele Soldaten in Jerusalem stationieren um bei Bedarf eingreifen zu können.

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